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Autofahrer blieb in der Rettungsgasse stehen und beleidigte die Feuerwehr

Überregional – Ein 76-jähriger Senior versperrte am vergangenen Donnerstag (04.04.2019) der mit Sonder- und Wegerechten fahrenden Berufsfeuerwehr den Weg. Die Polizei leitete ein Strafverfahren deswegen ein.

Das Einsatzfahrzeug der Feuerwache 1 war gegen 14:15 Uhr in der Gustav-Adolf-Straße in Nürnburg (Bayern) unterwegs. Vor ihm fahrende Pkw machten ordnungsgemäß den Weg zu einer Rettungsgasse frei. Plötzlich aber scherte ein Mercedes aus und fuhr vor der Feuerwehr in der Rettungsgasse. An der Kreuzung Gustav-Adolf-Straße / Dieselstraße hielt der Mercedes an der roten Ampel an.

Obwohl die Feuerwehr hinter dem Pkw mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn stand, ein Beamter ausstieg und den Fahrer mehrfach zum Wegfahren aufforderte, bewegte er seinen Pkw keinen Meter. Höhepunkt war, dass sich der Feuerwehrmann auch noch unflätige Beleidigungen anhören musste.

Die Feuerwehr verständigte die Polizei, die umgehend Ermittlungen einleitete. Gegen den 76-Jährigen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung und der Nötigung eingeleitet.

Textquelle: Polizeipräsidium Mittelfranken

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